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DIY Tattoo

Do it yourself Tattoo – eine gute Idee?

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Selbst ist der Mann oder die Frau. Ob als Heimwerker oder Imker, in immer mehr Bereichen ist es Trend, selbst Hand anzulegen. Nun hat dieser Trend eine weitere Aktivität erfasst – das Tattoostechen. „Stick and Poke“ wird dies auch genannt. Ob selbst gestochen oder durch einen Freund oder Freundin, meist entstehen diese Tattoos eher spontan denn lange vorher geplant und sorgfältig durchdacht.

Reduzierte Tattoos

Da es sich um Laien-Tattoos handelt, sind die Motive meist sehr einfach gehalten. Häufig simple schwarze Symbole oder Striche, die einfache Figuren ergeben – mal mehr, mal weniger hübsch. Aber es geht hierbei auch weniger um hübsch und mehr um individuell. Deshalb wird auch häufig nicht mit den Tätowiermaschinen gestochen, sondern per Hand, um die individuelle Handschrift zu verstärken. Allerdings findet man im Internet mittlerweile auch Starter-Kits für um die $40, die alles enthalten, was benötigt wird, teilweise auch eine elektrische Tätowiermaschine mitgeliefert wird, die dem Prinzip einer professionellen entspricht.

Ist das ganze sicher?

Vielen Medizinern (und wohl auch Eltern) stehen wohl die Haare zu Berge. Da es sich meist um spontane Ideen handelt, wird es mit der Hygiene oft nicht so genau genommen beziehungsweise nicht daran gedacht. Doch dies birgt viele Gefahren, denn Hygiene ist das A und O, übertragen sich doch zahlreiche Viren wie HIV, Hep A, B und C durch mangelnde Sterilisation und mehrfach genutzte Nadeln. Speziell auf Tattoopartys besteht das Risiko, dass einfach beim nächsten weiter tätowiert wird.

Tattoofarbe als Risiko

Ein weiteres Risiko besteht in den Tattoofarben, die geliefert werden. Obwohl es in Deutschland mittlerweile Vorschriften gibt betreffend der Inhaltstoffe von Tattoofarben, so betrifft diese meistens nur professionelle Tattoostudios. Do it Yourself Kits aus dem Internet kommen in der Mehrzahl der Fälle wohl aus dem fernen Ausland und deren Anbieter halten sich meist nicht an die Vorschriften hierzulande. Es besteht neben einem langfristigen Gesundheitsrisiko auch eine sehr spontane Gefahr einer allergischen Reaktion.

Und wie lange hält der Spaß?

Professionelle Tattoos sind genau das, nämlich professionell. Nicht nur Hygiene ist ein sehr wichtiger Faktor, auch in der Technik unterscheiden sich gute Tattoostudios von Laientattoos. Geht es doch darum, die Tattoofarbe in die richtige Hautschicht zu stechen. Zu tief kann zu fleckigen Tattoos und Narben führen, zu oberflächlich kann zu unscharfen und schnell verblassenden Tattoos führen. Für einen Laien ist dies meist eine Herausforderung, variiert doch die Hautdicke in Abhängigkeit von der Körperregion und damit die optimale Eindringtiefe der Nadel. Häufig ist es der Fall, dass das Tattoo eher oberflächlich gestochen wird und schon nach einigen Monaten anfängt zu verblassen.

Lieber zum Experten

In Anbetracht all dieser Risiken, sollte man es sich lieber dreimal überlegen (zweimal sollte man schon vor einem Tattoo an sich überlegen), ob man sich selbst und spontan dazu hinreißen lässt, eine Tattoo zu stechen. Habt ihr den Entschluss schon länger, dann sucht lieber ein gutes Tattoostudio, überzeugt euch vor Ort, und lasst euch euer Lieblingsmotiv von einem Expert stechen.

Wir beraten euch auch ohne Tattoo

Seid ihr euch nicht sicher, ob ihr wirklich ein Tattoo fürs Leben wollt, dann solltet ihr es besser erst einmal sein lassen. Ansonsten seid ihr auch herzlich bei uns willkommen, euch unverbindlich über den Prozess der Tattooentfernung zu informieren – ganz egal, ob ihr eins habt oder euch eins machen lassen wollt. Häufig wird nämlich unterschätzt, wie lange und mühsam es ist, ein Tattoo wieder loszuwerden. Schaut einfach bei uns vorbei und macht hier online einen kostenlosen Info-Termin aus.

 

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