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Haarentfernung Methoden

Haarentfernung – Alle Optionen im Überblick

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Vor einiger Zeit hatten wir über den langen Weg berichtet, den die Haarentfernung gehen musste. Mittlerweile hat sich jedoch die haarfreie Haut in der westlichen Kultur etabliert, mehr noch, sie wird – speziell bei Frauen – schon als Standard angenommen. Ob man diese Präferenz persönlich teilt oder nicht und ob man sich dem gesellschaftlichen Druck beugt oder seine Individualität behält, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Doch entscheidet man sich für eine Haarentfernung, so ist dies meistens eine regelmäßige, teils tägliche Prozedur. Diese kann je nach Methode und zur rasierender Hautfläche nicht nur zeitaufwendig, sondern auch teuer werden.

Wir stellen euch 9 Wege der Haarentfernung vor und gehen dabei auch auf die neuesten technologischen Entwicklungen ein, die in diesem Gebiet in den letzten Jahren gemacht wurden.

Rasur

Die Rasur bedarf wohl keiner großen Erklärung, kennt sie doch wahrscheinlich jeder als Einstieg in die Entfernung von Haaren. Einfach durchzuführen, kostengünstig und schnell und vor allem ganz ohne Stromversorgung möglich, benötigt man doch lediglich eine saubere und scharfe Rasierklinge (möglichst viele Klingen, um wenig Hautirritation zu verursachen) sowie etwas Rasierschaum. Hilfreich ist es außerdem, sich nach dem Duschen zu Rasieren, da die Haare dann weicher sind. So überzeugend die Vorteile, so groß aber auch die Nachteile. Natürlich entfernt man nur den Teil des Haares, der das der Haut herausragt. Die Haarwurzel bleibt intakt und so sprießen nach kurzer Zeit die Haare wieder sichtbar. Außerdem können stumpfe Klingen und eine trockene Haut einwachsende Haare begünstigen, die schmerzvolle und unschöne rote Dellen auf der Haut hervorrufen.

Enthaarungscreme

Nun kommt die Chemie ins Spiel. Bei Enthaarungscreme entfernen Chemikalien die Haare sogar bis unter die Hautoberfläche, also weiter, als eine Rasur. Da es zu keinen Hautirritationen durch stumpfe Klingen kommt, entstehen bei Enthaarungscreme auch keine eingewachsenen Haare. Damit ist diese Methode besonders gut für Beine, Arme und auch die Bikinizone sowie Gesichtsbehaarung geeignet. Achtet allerdings auf die Zusammensetzung des Enthaarungsmittels und eventuelle allergische Reaktionen. Probiert eine neue Creme am besten zuerst an einer kleinen unauffälligen Stelle aus, bevor ihr sie großflächig verwendet. Enthaarungscreme bietet also einige Vorteile im Gegensatz zur Rasur an, aber ein grundsätzliches Problem bleibt bestehen: Die Haare wachsen (fast) genauso schnell wieder nach, wie dies bei der Rasur der Fall ist. Von daher kommt ihr auch hier nicht um die regelmäßige Anwendung drum herum.

Waxing

Nachdem die bisher genannten Methoden bei richtiger Anwendung schmerzfrei sind, wird es nun ein wenig schmerzhafter. Das Herausreißen der Haare passiert beim Waxing durch die Verwendung von warmen oder kaltem Wachs, welches dann in Streifen von der Haut abgezogen wird. Vorteil ist, dass es länger anhält als die bisher genannten Methoden und richtig angewendet (am besten von Profis) auch an allen Körperpartien eingesetzt werden kann. Nachteile sind einerseits die Schmerzen sowie die erhöhte Hautirritation. Deshalb am besten von einem Profi enthaaren lassen, der besser Bescheid weiß, wo welche Schmerzen zu erwarten sind und welche Pflege nach der Behandlung sinnvoll ist. Denn für ein paar Tage nach der Behandlung sollte man die behandelte Stelle schonen, zum Beispiel in dem man weitere Kleidung trägt, Saunas meidet oder auch auf Deos in diesen Bereichen verzichtet.

Sugaring

Ähnlich wie beim Waxing wird hier das Haar mit Wurzel entfernt. Dazu wird eine Mischung aus Zucker und einem Gel oder einer Paste gemischt (traditionell Honig) und wie beim Waxing auf die Haut aufgetragen und dann samt Haaren entfernt. Sugaring hat eine längere Tradition, speziell im Mittleren Osten. Die Vorteile sind die gleichen wie beim Waxing, sprich überall einsetzbar und DIY (do it yourself) tauglich. Für das erste Mal empfiehlt sich allerdings eine professionelle Behandlung bevor man es danach selbst zuhause durchführen kann. Auch bei den Nachteilen gibt es kaum Unterschiede zum Waxing, außer, dass Sugaring von manchen als weniger schmerzhaft empfunden wird. Im Gegensatz zum (hot) Waxing ist das Risiko von Verbrennungen geringer, da die Zuckermischung meist nicht so stark erhitzt werden muss.

Fadentechnik (Threading)

Die Fadentechnik ist in Europa noch relativ neu. Hierbei werden die Haare durch Fäden entfernt. Die Fäden werden so zwischen den Händen gespannt und verdreht, dass sie Haar zwischen sich einklemmen. Damit wird das Haar ähnlich wie beim Waxing herausgerissen. Vorteil bei der Fadentechnik ist, dass mit ihr sehr genau definierte Bereiche bearbeitet werden können, zum Beispiel die Augenbrauen oder der Bartbereich. Außerdem ist die Methode sehr natürlich, da keine Chemikalien eingesetzt werden. Nachteil ist, dass sie ungeeignet für größere Flächen ist und am besten durch einen Profi durchgeführt wird, speziell bei Augenbrauen. Als Nachbehandlung wird häufig eine Kühlpaste aufgetragen, um Rötungen oder Schwellungen zu minimieren und empfohlen, den Bereich ähnlich wie beim Waxing in den nächsten Tagen zu schonen, sprich kein Makeup oder ähnliches dort aufzutragen.

Zupfen

Das Prinzip ist das gleiche, wie bei der Fadentechnik, nur dass anstatt zweier Fäden eine Pinzette verwendet wird. Der Vorteil hierbei ist, dass einzelne Haare damit entfernt werden können. Dies ist aber auch gleichzeitig der Nachteil, denn für größere Flächen würde diese Ewigkeiten benötigen. Von daher kommt diese Technik hauptsächlich bei den Augenbrauen zum Einsatz und teilweise noch an der Oberlippe. Empfohlen wird, die zu behandelnde Stelle vorher mit warmen Wasser einzuweichen und dann in Richtung des Haarwachstums die Haare zu entfernen. Danach am besten mit kaltem Wasser dafür sorgen, dass sich die Follikel wieder schließen.

Epilieren

Nachdem die letzten beiden Methoden eher für sehr kleine Flächen geeignet waren, ist das Epilieren wieder für größere Bereiche eine gute Wahl. Das Grundprinzip gleicht dem des Zupfens, nur dass dies hier von einer Maschine sehr viel schneller übernommen wird. Ein Epilierer hat viele kleine Pinzetten auf einer sich drehenden Rolle. Fahrt ihr damit über die Haut, so werden die Haare herausgerissen, ähnlich wie beim Waxing oder Sugaring. Geräte lassen sich schon für wenig Geld erwerben und sind von daher eine häufig gewählte Art der Haarentfernung. Epilieren kann eigentlich an jeder Körperstelle angewandt werden, wenngleich die Bikinizone etwas schmerzhafter für manche ist. Auch hier wird wieder dazu geraten, nach der Behandlung die Stelle zu kühlen und in den nächsten Tagen vor Reibung, Hitze und Chemikalien zu schonen. Außerdem sollte der Epilierer natürlich nach jeder Behandlung gereinigt werden – aber das versteht sich ja von selbst.

IPL

Beim IPL, kurz für Intensed Pulsed Light, erzeugt eine Blitzlampe kurze, intensive Lichtimpulse. Das Licht wird von den Haaren aufgenommen und durch das in den Haaren befindliche Melanin zu den Haarfollikeln geleitet. Diese erwärmen sich und die Nährstoffzellen der Haarwurzel veröden. Damit können sich keine neuen Haare mehr an dieser Stelle bilden. Im Gegensatz zu den bisher genannten Methoden bietet IPL also den Vorteil, dass es dauerhaft Haare entfernt. Lästiges Rasieren, Sugaring oder andere Haarentfernung fällt damit nie mehr an. IPL kann ohne Probleme bei größeren Hautflächen angewendet werden, wie zum Beispiel den Beinen, Oberkörper, Rücken, aber auch Achseln. Zu beachten ist, dass IPL nicht bei allen Hauttönen und Haarfarben gleich gut funktioniert und mehrere Behandlungen notwendig sind. Auch sind die Behandlungskosten auf den ersten Blick höher als eine Rasur, aber auch Sugaring. Da man jedoch zukünftig keine weiteren Ausgaben hat, rechnet sich diese Investition mittelfristig. Auch wenn es mittlerweile Geräte für den Heimgebrauch gibt, es empfiehlt sich, einen Experten aufzusuchen, da diese deutlich leistungsstärkere Geräte haben und damit schneller und erfolgsversprechender sind.

SHR

SHR, eine Weiterentwicklung von IPL und die Abkürzung für Super Hair Removal, ist der aktuellste Stand der dauerhaften Haarentfernung. SHR gilt nicht umsonst als eine der effektivsten und hautschonendsten Methoden und ist im Gegensatz zu IPL (nahezu) schmerzfrei. Auch hier werden kurze, intensive Lichtimpulse erzeugt, welche die Haarwurzel erwärmen. Anders als bei IPL gibt es aber nicht einen Impuls, sondern mehrere (bis zu 10 pro Sekunde), welche das Gewebe langsam und schonen auf circa 45°C erwärmen. Dadurch wird einerseits wie bei der IPL Methode die Haarwurzel verödet. Der große Vorteil besteht aber darin, dass bei dieser niedrigen Temperatur auch die Proteine der Haarwurzelzellen geschädigt werden und damit keine Haare mehr nachwachsen. Der Vorteil von SHR ist, dass die Behandlung schmerzfreier ist, als IPL und bei fast allen Haut- und Haartypen erfolgreich durchgeführt werden kann. Nach einer Behandlung sollte man die Stelle ebenso einige Tage schonen, also vor Sonne schützen und enge Kleidung meiden.

Entscheidet man sich für den Weg in die dauerhafte Haarentfernung, so führt kein Weg um SHR herum.

Ihr wollt dauerhaft haarfrei sein?

Was ist eure bevorzugte Methode der Haarentfernung? Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, euch die Haare dauerhaft entfernen zu lassen, dann meldet euch bei uns. Wir bieten sowohl IPL, als auch SHR an, um individuell auf euch abgestimmt eine optimale Behandlung anzubieten. Macht einfach online einen kostenlosen Beratungstermin aus und erfahrt mehr über den Ablauf und was es zu beachten gilt. Wir freuen uns auf euch!

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