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Islam Haram Tattoo Verbot

Tattoos und der Koran

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Für viele ist ein Tattoo Ausdruck seiner Selbst, ein modisches Accessoire, oder eine Erinnerung oder Liebesbeweis and die Liebsten. So auch für viele Muslime, die sich haben tätowieren lassen. Doch wissen diese auch, dass laut Meinung vieler Gelehrter Tätowierungen im Islam verboten sind?

Verbot der Körperverzierung

Berufen wird sich auf Gelehrte wie etwa den ägyptischen Scheich Yusuf al-Qaradawi, welcher in seinem Standardwerk „Das Erlaubte und das Verbotene im Islam“ zu Kunde gibt, dass Tätowierungen verboten seien, da sie den Körper dauerhaft verändern. Dieser aber ist von Gott geschaffen und eine dauerhafte Verschönerung damit haram (verboten). Verboten ist übrigens nicht nur das Stechen lassen, sondern auch das Stechen. Aus diesem Grund gibt es wahrscheinlich wenige muslimische Tätowierer.

Vom Tätowierer zum Entferner

Sandi Widodo aus Jakarta, Indonesien war fast ein Jahrzehnt Tätowierer, bevor er anfing, sich näher mit seiner Religion auseinanderzusetzen. Im Laufe dieses Prozesses musste er immer wieder an die von ihm tätowierten Personen denken, die wahrscheinlich selbst häufig mehr oder wenig gläubige Muslime waren. 2014 entschied er sich dann für einen radikalen Schritt und gab sein gut laufendes Tattoostudio auf.

Durch eine Spendenaktion im Internet bat er um Geld für einen Laser zur Tattooentfernung. Und seine Spendenaktion war mehr als erfolgreich und brachte mehr als das Doppelte des ursprünglich erwarteten ein. Und so startete er, der ehemalige Tätowierer, in Jakarta eine Praxis zur Tattooentfernung.

Kostenlos, aber nicht umsonst

Wer nun denkt, Sandi wechselte einfach nur seine Profession, der irrt. Sandi versucht seine aus religiöser Sicht Sünden der Vergangenheit wiedergutzumachen. Dafür bietet er Muslimen die Entfernung teilweise sogar kostenlos an. Einzige Bedingung, die er stellt, es müssen 50 Verse des Korans auswendig gelernt werden. Und sein Angebot schein angenommen zu werden. Mehr als 200 Patienten hat er mittlerweile erfolgreich behandelt und über mangelnde Kundschaft kann er sich nicht beschweren.

Trend auch in der muslimischen Welt angekommen

Dies liegt wohl auch daran, dass der Trend zum Tattoo auch in dem muslimischen Teil der Welt angekommen ist, aller Sünde zum Trotz. Im Dezember 2015 fand beispielsweise sie erste Tätowierer Messe in Kairo statt und die Zahl der Tattoo Studios steigt beständig in vielen muslimischen Ländern. Selbst im religiös sehr strengen Saudi-Arabien macht der Trend zu Tätowierungen keinen Stopp, wenngleich häufig im Verborgenen.

Und so wird sicherlich auch zukünftig der Zustrom an Kunden bei Sandi nicht abreißen. Denn nicht anders als in der westlichen Welt, lassen sich viele Jugendliche aus modischen oder auch Trotz-Gründen ein Tattoo stechen. Einige Jahre später aber, vielleicht auch vor der Hochzeit, wollen sie aber ihre Jugendsünde wieder loswerden, um sich ihrer Sünde zu entledigen oder auch einfach, um ihren Kindern ein Vorbild zu sein.

Ihr wollt euer Tattoo nun loswerden?

Ihr seid auch Muslime und denkt nun über die Entfernung eurer Tätowierung(en) nach? Wir beraten und helfen euch gerne, eure Tätowierung wieder loszuwerden. Macht einfach einen kostenlosen Beratungstermin bei uns hier online aus. Wir freuen uns auch euren Besuch.

 

Quelle:

Welt.de

N-TV.de

islamundkoran.de

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