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Wahl Haarentfernung

Haarentfernung – IPL, SHR oder DIY

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Wer mit dem Gedanken an eine dauerhafte Haarentfernung spielt, der stößt unausweichlich auf eine Handvoll Methoden. Mit allen lässt sich das Ziel erreichen, soviel steht fest. Doch wo liegen nun die Unterschiede und warum kostet manche Prozedur deutlich mehr als andere?

Gleiches Vorgehen

Bevor wir in die Details der einzelnen Methoden gehen, eins ist ihnen allen gemein. Sie alle verwenden Licht, mit denen die Haarwurzel erhitzt wird und damit daran gehindert wird, zukünftig neue Follikel zu bilden. Da immer nur 15-30% der Haarwurzeln zur selben Zeit aktiv sind, werden mehrere Behandlungen benötigt. Denn auf die dauerhafte Haarentfernung reagieren nur die Haare, die sich in der Wachstumsphase befinden. Alle schlummernden Haarwurzeln sind von diesem Vorgang nicht betroffen. Um eine vollständige und dauerhafte Haarentfernung sicher zu stellen, sind zwischen den Behandlungen 4-6 Wochen Pause nötig. Somit erreichen weitere Haarwurzeln die Wachstumsphase und können behandelt werden. Insgesamt werden so zwischen 6-8 Sitzungen benötigt, um die Stelle vollständig und dauerhaft von Haaren zu befreien.

Welche Methoden gibt es?

IPL-Haarentfernung

Das Licht zum Veröden der Haarwurzel wird durch eine Blitzlampe erzeugt, die Einzelimpulse abgibt. Die Lichtimpulse dringen in die Hautschicht ein und werden über das Melanin des Haares zur Haarwurzel transportiert. Dort reagiert das Melanin mit dem Licht und erwärmt sich dadurch, was zur Verödung der Haarwurzel führt. Diese Methode funktioniert an allen Körperregionen und ist schonend zur Haut, da das Licht erst in der Haarwurzel reagiert. IPL hat sich in den letzten Jahren als Standard etabliert und bewährt.

Da es sich um sehr helle Lichtblitze im sichtbaren Spektrum handelt, tragen sowohl Behandler, als auch Patient eine Schutzbrille und sollten während der Blitzabgabe zur Sicherheit auch wegschauen. Manche Kunden berichten von einem leicht stechenden Schmerz, der dadurch kommt, dass sich die Haut mit erwärmt. Zwar geht ein Großteil der Energie in den Follikel und erhitzt nur diesen, doch auch in der Haut gibt es Melanin (je dunkler, desto mehr), wodurch sich diese auch leicht erhitzen kann. Sollte der Schmerz bei manchen Patienten zu groß werden, lässt sich mit einer betäubenden Creme oder einem Kaltluftgerät, wie wir es bei uns einsetzen, der Schmerz verringern. Nachteil ist, dass das im Haar enthaltene Melanin zum Transport der Energie in die Haarwurzel benötigt wird. Deshalb hat diese Methode ihre Limitationen bei helleren Haaren.

SHR-Haarentfernung

SHR steht für Super Hair Removal und ist eine Weiterentwicklung von IPL. Bei SHR werden im Gegensatz zu IPL mehrere Lichtblitze mit geringerer Energie abgegeben, diese dafür aber sehr kurz hintereinander (10 Impulse pro Sekunde). Durch diese vielen Impulse wird insgesamt pro Behandlungsfläche im Vergleich zu IPL eine deutlich höhere Energie eingebracht. Dies geschieht aber, ohne dass es zu einer Mehrbelastung der Haut kommt. Der zweite Unterschied zu IPL liegt darin, dass nicht alleine auf die Verödung der Haarwurzel abgezielt wird. 50% der Energie werden bei SHR von den Stammzellen aufgenommen, welche für die Produktion der Haare verantwortlich sind. Da die Proteine bei circa 43 Grad degenerieren und damit ihren Dienst einstellen, wird hiermit von zwei Seiten sichergestellt, dass keine Haare mehr nachwachsen.

SHR ist also schonender zur Haut und gleichzeitig effizienter. Durch die geringere Energie pro Schuss, ist ebenfalls die Temperatur, auf welche die Haarwurzel und Stammzellen erhitzt wird mit knapp 45 Grad außerdem deutlich niedriger, als bei IPL mit bis zu 75 Grad. Das sorgt einerseits dafür, dass die Behandlung deutlich weniger schmerzhaft empfunden wird (meist nur ein leichtes Kribbeln). Andererseits können hiermit auch hellerer und feinere Haare entfernt werden und auch dunklere und gebräunte Hauttöne stellen kein Hindernis dar, anders als für IPL, wo diese nicht behandelt werden können.

DIY-Gerät

DIY steht für Do It Yourself, also selber machen. Hersteller wie Philips bieten seit längerem Geräte für den Heimgebrauch an. Ähnlich wie ein Epilierer, soll man damit dauerhaft daheim seine Haare entfernen können. Diese Geräte haben meist eine sehr geringe Energie, wodurch sie wenig schmerzhaft, aber auch weniger effektiv sind. Außerdem ist die Behandlungsfläche meist deutlich kleiner als bei professionellen Geräten. Somit eignen sich die DIY Geräte eher für kleine Zonen. Das Prinzip ist auch hier das gleiche, wie bei IPL – die Haarwurzel wird verödet.

Im Vergleich zu den professionellen Methoden spart man sich natürlich Geld. Dafür werden aber mehrere Behandlungen über einen längeren Zeitraum notwendig sein, um den gleichen Erfolg zu sehen. Außerdem fehlt die persönliche Beratung, denn abhängig von Haarfarbe, -stärke und Hautfarbe, kann es sein, dass das DIY Gerät im schlechtesten Fall gar keinen Erfolg bringt.

Professionell lohnt sich

Zusammengefasst ist eine professionelle Behandlung meist sinnvoller als die DIY Variante. Einerseits kann man sich darauf verlassen, dass man am Ende der Behandlung auch haarfrei sein wird. Andererseits hat meine eine professionelle Beratung und eine auf den Haut- und Haartyp abgestimmte Behandlung. Dies sorgt dafür, dass die Haut möglichst schonend behandelt wird und somit Nebenwirkungen ausgeschlossen sind.

Wir bei InkLess bieten Haarentfernung sowohl per IPL, als auch per SHR an. Im kostenlosen Beratungsgespräch erklären wir gerne ausführlich die Unterschiede und stellen einen individuellen Behandlungsplan zusammen. Am besten einfach noch heute einen Termin online auf unserer Webseite vereinbaren.

 

Quelle:

Elle

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