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FAQ #1: Wie genau funktioniert eine Tattooentfernung mit dem Laser?


Durch das Tätowieren werden Farbpigmente mit feinen Nadeln in das Unterhautgewebe gestochen. Die Epidermis (erste Hautschicht) ist dünn und lässt damit Farbpigmente der unteren Hautschichten (Dermis) durchscheinen. Der Vorgang des Tätowierens hinterlässt dabei sowohl kleinere als auch größere Farbpartikel in der Haut. Über die Zeit hinweg nutzt der Körper seine Fresszellen (Markophagen oder weiße Blutkörperchen), um die Fremdkörper zu entfernen.

Deshalb verblassen Tattoos nach ein paar Jahren. Da allerdings nur die kleinen Farbpartikel von diesen Fresszellen abtransportiert werden können, verbleibt ein sichtbarer Anteil auch nach sehr langer Zeit. Die Entfernung durch den Laser nutzt dieses Prinzip, indem die Tattoofarben mit einem intensiven Lichtstrahl beschossen werden und so vom Lymphsystem abtransportiert werden können.

FAQ #2: Wie genau funktioniert der Laser?


Um eine Tätowierung mit einem Laserstrahl zu entfernen nutzt dieser gebündeltes Licht, um die Farbzellen über einen sehr kurzen (milliardstel Bruchteil einer Sekunde) Zeitraum zu erhitzen und damit zum Platzen zu bringen. Die so entstehenden kleineren Teile können nach der Behandlung durch die Markophagen abtransportiert werden.

Weil immer nur Teile der Farbe zerstört werden, sind mehrere Sitzungen (in der Regel zwischen 8 und 12) notwendig, um die Tätowierung komplett loszuwerden.

FAQ #3: Was steckt hinter dem Nd:YAG-Laser?


Nd:YAG-Laser steht für Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat Laser und beschreibt einen speziellen Typ von Laser. Dabei sind das Neodym für die Intensivierung des Lichtes (Helligkeit und Leuchtkraft) und das Yttrium-Aluminium-Granat als Kristall für die Erzeugung des Lichtes verantwortlich.

Der so generierte Lichtstrahl arbeitet mit einer Wellenlänge von 1064nm (frequenzverdoppelt: 532nm) und sendet über kürzeste Zeiträume (Milliardstel einer Sekunde) intensive Lichtstrahlen aus. Je nach Wellenlänge sind unterschiedliche Farbpartikel betroffen, d.h. die verschiedenen Farben einer Tätowierung können durch Anpassung der Frequenzen optimal entfernt werden.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal der Laser ist die sogenannte Q-switched-Technologie, die das hochkomprimierte Licht nur in sehr kurzen zeitlichen Intervallen versendet. Dies ist besonders hautschonend, weil schon kurze Zeiträume ausreichen, um die Farbpartikel in der Haut zu erwärmen und zum Platzen zu bringen. Je kürzer die Einwirkung des Lasers auf der Haut, desto geringer die Reizung.

FAQ #4: Wie viele Behandlungen sind notwendig?


Viele Kunden wünschen sich eine schnelle Tattooentfernung, aus nachvollziehbaren Gründen. Dennoch ist es wichtig, seriöse Erwartungen zu erzeugen - in der Regel sind immer mehrere Behandlungen pro Tattoo notwendig. Im Einzelfall spielen Farbanzahl, die Zusammensetzungen der Farben des Tätowierers, die Art und Tiefe des Tattoos, die Intensität der Tätowierung, aber auch körpereigene Faktoren wie das Immunsystem eine wichtige Rolle. In der Regel können Tätowierungen zwischen 8 und 12 Sitzungen vollständig entfernt werden, wobei die Geschwindigkeit immer vom Einzelfall abhängt.

Ein Tattoo verschwindet umso schneller ...

Farben

Je weniger tief die Farben im Hautgewebe eingedrungen sind

Regelmäßigkeit

Je konsequenter die Behandlung durchgeführt wird (Regelmäßigkeit hilft zur schnelleren Entfernung)

Nachbehandlung

Je besser die Nachbehandlung (mit Pflegeprodukten) durchgeführt wird

Immunsystem

Je gesünder das eigene Immunsystem ist, um die Farbpigmente abzutransportieren

FAQ #5: Wie effektiv ist die Tattooentfernung mit einem Laser?


Eine Tattooentfernung mit einem speziellen Laser ist die schonendste und effizienteste Art der Behandlung. Mit einer durchschnittlichen Narbenbildung von weniger als 5% und einer kurzen Behandlungszeit besitzt sie deutliche Vorteile gegenüber anderen Verfahren (wie Abschleifen oder chemischen Entfernungen).
Eine typische Behandlung dauert 10 bis 20 Minuten und je nach Tattoo werden zwischen 8 und 12 Sitzungen mit 6 bis 8 Wochen Pause benötigt. Um sicherzustellen, dass Ihre Haut keinen Schaden nimmt, hilft die richtige Vor- und Nachbehandlung. So entstehen keine Narben oder Pigmentstörungen.

FAQ #6: Was muss bei der Nachsorge beachtet werden?


Mit der richtigen Nachsorge verschwindet Ihr Tattoo noch schneller und Sie minimieren die Chance auf Narbenbildung. Bei der Nachsorge ist zu beachten, dass in den ersten Tagen nach der Behandlung die Haut noch sehr empfindlich ist. Auf folgende Hinweise sollten Sie unbedingt achten:
Kosmetik vermeiden

Kosmetische Produkte, außer spezielle Nachsorgecremes sollten deshalb wenn möglich selten oder gar nicht verwendet werden.

Bewegung beachten

Intensiver Sport, Schwimmen und Saunaaufenthalte in den ersten 1-2 Wochen können zu Rissen und Narbenbildung führen.

Sonneneinstrahlung minimieren

Über die ganze Zeit hinweg empfiehlt es sich starke Sonneneinstrahlung, Solarium sowie Abkratzen des Schorfs tunlichst zu unterlassen.

Kühlen & Desinfizieren

Unmittelbar nach der Behandlung sollte die Hautpartie gekühlt werden. In den ersten Tagen zusätzlich mehrmalige desinfizieren, um Keime zu verhindern.

Die ersten Tage

Das behandelte Areal trocken und luftdicht abschließen, nach 2-3 Tagen kann einfaches Wasser zur Reinigung verwendet werden.

FAQ #7: Wie schmerzhaft ist die Tattooentfernung?


Da Schmerzgefühl sehr individuell ist und vom Körper, der Tagesform und dem Gesundheitszustand abhängt, kann man keine absoluten Schmerzangaben machen. Dennoch haben Kunden beschrieben, dass die Entfernung vergleichbar mit dem Stechen einer Tätowierung ist. Der Hauptunterschied ist, dass eine Sitzung sehr viel kürzer dauert. Außerdem existieren in der Regel keine Folgeschmerzen.
Um die entstehenden Schmerzen zu minimieren, nutzen wir:
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Kühlgerät

Da uns das Wohl unserer Kunden am Herzen liegt, verwenden wir bei jeder Behandlung ein spezielles Luftkühlungsgerät. Dies produziert kalte Luft (-20° bis -30°), wodurch eine deutlich schmerzärmere Behandlung möglich ist.

Nd:YAG Laser

Ausgerüstet mit neuster Q-switched Technologie ist der Laser besonders hautschonend, weil schon kürzeste Zeiträume ausreichen, um die Farbpartikel in der Haut zum Platzen zu bringen. Je kürzer die Einwirkung des Lasers auf der Haut, desto geringer die Reizung.

FAQ #8: Welche alternativen Methoden zur Tattooentfernung existieren?


Die verfügbaren Alternativen zu einer Laserbehandlung weisen deutliche Nachteile auf, um Ihnen eine Übersicht zu anderen Methoden zu geben, finden Sie hier eine kurze Auflistung.

Dermabrasion

Unter Dermabrasion versteht man das maschinelle Abschleifen der Haut. Beim Abfräsevorgang wird dabei die oberste Hautschicht (Epidermis) entfernt. Durch das Freilegen der unteren Hautschichten werden Teile der Farbpartikel ebenfalls entfernt. Allerdings führt dieser Eingriff in vielen Fällen zu einer Narbenbildung und ist durch die erheblichen Schmerzen nur mit Lokalanästhesie durchführbar.

Chemisches Hautpeeling

Einen ähnlichen Weg wie die Dermabrasion verfolgt das chemische Peeling, denn hier wird auch die Epidermis abgetragen. Allerdings nicht manuell – z. B. durch ein Sandstrahlgerät oder eine Fräse, sondern mittels einer chemischen Creme/Säure, so dass sich die oberen Hautschichten ablösen und die farbtragende Hautschicht der Tätowierung freilegen. Anschließend kann die Farbe dann durch ein Auftragen eines weiteren chemischen Mittels bzw. durch die Nutzung eines Sandstrahlers manuell abgetragen werden. Durch die Verletzungen der Haut sind die Heilphasen nach der Behandlung langwierig.

Diathermie

Unter der Diathermie versteht man die Behandlung mit hochfrequentem Strom. Im Falle der Tattooentfernung wird nach lokaler Betäubung mit Hilfe einer hochfrequenten Mikrowellentherapie der Bereich der Tätowierung erhitzt, die Farbe und das umliegende Gewebe verbrennen und werden im Anschluss in einem langen Heilprozess durch die Bildung neuer Hautschichten nach außen abgestoßen. Der damit einhergehende Wundheilungsprozess dauert durch die Verbrennungen lange und ist oft mit Narbenbildung verbunden.

FAQ #9: Wann sollte von einer Tattooentfernung via Laser abgeraten werden?


Obwohl es sich bei der Laserbehandlung um eine sehr schonende Entfernung der Tätowierung handelt, gibt es Umstände, bei denen eine solche Behandlung momentan nicht möglich ist. Bei zu stark gebräunter Haut ist es ratsam mit einer Behandlung zu warten, bis die Bräune verschwunden ist, um ein optimales Ergebnis zu garantieren.

Weitere medizinische Gründe, die eine Laserbehandlung verhindern, sind Schwangerschaft, Hämophilie, Virushepatitis, Herz- Kreislaufprobleme Epilepsie, Nierenerkrankung und HIV. Im Zweifel sprechen Sie bitte unseren Behandlungsexperten an, der Sie im individuellen Fall kostenlos beraten kann.

FAQ #10: Tipps für Ihre Tattooentfernung


Eine Tattooentfernung ist von Typ zu Typ unterschiedlich, dennoch können Regeln die Wahl für die richtige Behandlung vereinfachen. Hier sind ein paar einfache Tipps zur sanften Tattooentfernung:
Persönliche Beratung

Bei der Wahl Ihres Studios sollten Sie auf die persönliche Beratung achten. Um den individuellen Umständen des Kunden gerecht zu werden, wird eine Voruntersuchung immer Bestandteil einer kompetenten Behandlung sei

Qualifizierte Experten

Das behandelnde Personal sollte eine spezielle Ausbildung durchlaufen haben. Dies stellt sicher, dass Sie sich auf unterschiedliche Hauttypen, Tattooarten, Farben und die richtige Vor- und Nachbereitung verlassen können.

Nachbehandlung

Die Nachbehandlung beeinflusst das Ergebnis erheblich. Nutzen Sie die Möglichkeit, um Narbenbildung und Pigmentstörungen vorzubeugen. Abgestimmte Pflegeprodukte optimieren die Resultate.

Sonne vermeiden

Sonne, Solarium, Schwimmen und Saunagänge sind nicht ratsam - direkt nach einer Behandlung kann die empfindliche Haut hierdurch Schaden nehmen.

Bewegungen beachten

Ebenso sollte Sport in den ersten Tagen (meistens in der ersten Woche) nach der Behandlung vermieden werden. Dehnungen können zu Rissen im Schorf führen und somit Narben produzieren.

Flexible Öffnungszeiten

Gute Lasertherapeuten haben flexible Öffnungszeiten, um Ihnen regelmäßig Termine zu für Sie passenden Zeiten anzubieten.

FAQ #11: Haarentfernung durch SHR – wie funktioniert das?


 

Die Haarentfernung mittels SHR (Super Hair Removal) setzt voraus, dass das Wachstum des Haares permanent unterbrochen werden muss. In der Haut produzieren die Haarwurzeln immer wieder Haare – herkömmliche Methoden wie Rasieren, Waxing, mechanisches Epilieren oder chemische Entfernung sind allerdings nicht permanent, weil die Haarwurzel selbst weiterhin intakt bleibt. Das Ziel bei einer Haarentfernung durch SHR ist also, die Produktion der Haare an ihrer Wurzel dauerhaft zu unterbrechen, indem diese verödet wird und keine weiteren Haare mehr produzieren kann.

Dazu müssen Haarwurzeln auf mindestens 45°C erhitzt werden – denn durch die Temperatur werden sie permanent verödet und produzieren so keine weiteren Haare mehr. Damit die darum liegende Haut geschont wird, nutzen die SHR-Methode von InkLess nur ein sehr kurzer Lichtimpul, um Verbrennungen um die Haarwurzel zu verhindern. Die äußere Hautschicht bleibt unberührt, während das Haar selbst durch seine eigene Farbe (Melanin) die Energie des Lasers bis in die Wurzel leitet. Dies führt zur Erhitzung und Verödung der Wurzel. Der große Vorteil besteht aber darin, dass bei dieser niedrigen Temperatur auch die Proteine der Haarwurzelzellen geschädigt werden und damit keine Haare mehr nachwachsen.

 

FAQ #12: Haarentfernung durch Licht (SHR) - warum empfiehlt sich diese Behandlungsform?


Für die permanente Entfernung von Haaren bestehen zwei grundsätzliche Verfahren – die Entfernung durch die weiterentwickelte SHR-Methode (wie InkLess sie nutzt) und die herkömmliche IPL-Methode (Intense Pulse Light).
 
Bei der herkömmlichen IPL-Methode werden sehr kurze Impulse mit sehr hohen Energien abgegeben. Über das Melanin wird diese Energie zur Haarwurzel geleitet und erzeugt dort eine Wärme von circa 70°C. Da auch die Haut Melanin enthält, nimmt auch diese einen Teil der Energie auf, was im schlimmsten Fall zu Verbrennungen führen kann, aber zumindest von den meisten Menschen als schmerzhaft empfunden wird.

Bei der SHR-Methode (wie Inkless sie nutzt) wird anstatt eines kurzen, aber hochenergetischen Impulses auf eine längere Erwärmung gesetzt. Es werden 6-10 Lichtimpulse in kurzen Abständen (bis zu 10 pro Sekunde) abgegeben. So wird nicht nur das Melanin der Haare angesprochen, sondern auch das Gewebe der Stammzellen langsam und hautschonen erwärmt. Die Temperatur steigt dabei auf nur circa 45°C, was als eine angenehme Wärme empfunden wird. Durch SHR können außerdem auch sehr helle Haare behandelt werden, da das Melanin nicht mehr der einzige Einflussfaktor ist. Außerdem können im Gegensatz zu IPL auch dunklere Hauttypen behandelt werden.

FAQ #13: Wie können Besenreiser durch IPL entfernt werden?


Mit unserer Behandlung ist es möglich auf einfache und schmerzarme Weise die lästigen Kleinstvenen zu entfernen. Bei der Behandlung von Besenreisern wird durch ein spezielles IPL-Gerät durch sehr kurze Lichtimpulse Energie auf die Venen übertragen. Diese erhitzen sich dabei auf bis zu 70°C und verschließen sich permanent. Das Verfahren ist schmerzarm, bestens bewährt und bietet eine sichere Art die Besenreiser dauerhaft zu entfernen.
Sofern eine ernsthafte Erkrankung der darunterliegenden Venen ausgeschlossen ist (ärztliche Voruntersuchung), steht einer Behandlung nichts im Wege. Unser speziell geschultes Personal sichert durch Erfahrung, dass sowohl schnelle als auch hautschonende Resultate bei der Behandlung zu erwarten sind.

 

FAQ #14: Welche Vorteile hat die Entfernung von Besenreisern durch IPL?


 Die Entfernung von Besenreisern mittels IPL hat mehrere wesentliche Vorteile:

Schonenste Methode

Erstens stellt Licht die schonendste Methode der Entfernung dar. Im Vergleich treten bei der Benutzung von chemischen Verödungsmitteln, die per Spritze in die entsprechenden Venen injiziert werden deutlich stärkere Schmerzen auf. Zusätzlich besteht die Gefahr einer Entzündung oder Wunde bei einer Fehlinjektion außerhalb der Vene. Dies hat zur Folge, dass bei herkömmlichen Methoden sowohl die Schmerzbelastung als auch die Risiken deutlich höher liegen.

Geschwindigkeit

Zweitens ist die Nutzung von IPL die deutlich schnellere Art der Entfernung von Besenreisern. Denn bei herkömmlichen Methoden werden oft entweder Druckverbände oder Stützstrümpfe genutzt, um den Bereich zu stabilisieren. Dies kann bis zu einigen Wochen dauern, bis das gewünschte Ergebnis eintritt, während unsere Behandlung bereits in wenigen Tagen vollständig finalisiert ist und keine weiteren Hilfsmittel in der Nachbehandlung zwingen erforderlich macht. Mit zusätzlichen Heilcremes kann der Prozess weiter beschleunigt werden.

Nachhaltigkeit

Letztlich ermöglich der Verschluss der Venen auch eine permanente Reduktion der Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Besenreiser bilden können, weil die verschlossenen Venen im Laufe der Zeit abgebaut werden. Reduzieren Sie so Ihr Risiko erneut Besenreiser zu bekommen. Die Haut wird bei der Behandlung nicht verletzt, denn die Lichtimpulse wirken nur Bruchteile einer Sekunde.

 

FAQ #15: Wie viele Sitzungen sind für die Entfernung von Besenreisern durch IPL erforderlich?


 Im Regelfall können alle Besenreiser in ein bis maximal zwei Sitzungen entfernt werden. Das Resultat der Entfernung variiert zwischen Hauttypen, in allen Fällen ist allerdings eine deutliche Verbesserung zu erkennen.