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Dauerhafte Haarentfernung – IPL (Teil 1)

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Gerade jetzt in den Sommermonaten, wo gerne viel Haut präsentiert wird, kommt bei vielen nicht nur der Wunsch nach einer Tattooentfernung auf. Viele würden sich auch wünschen, die Körperbehaarung an manchen Stellen endgültig loszuwerden. Regelmäßiges Rasieren, Epilieren, Wachsen oder andere Methoden kosten Zeit und sind vor allem in sehr kurzen Abständen nötig, um eine schöne glatte Haut zu erreichen. Wäre es da nicht wunderbar, wenn man die Haare samt Wurzel loswerden könnte, so dass erst einmal Ruhe herrscht?

2 Methoden

Hierzu gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten, die momentan den Markt beherrschen und dauerhaft Erfolg zeigen. Diese Woche wollen wir euch die IPL-Methode näher vorstellen, während wir nächste Woche auf die moderne SHR-Methode näher eingehen.

IPL in Kürze

Die etwas ältere Methode nennt sich Intensed Pulsed Light, kurz IPL. Dabei erzeugt eine Blitzlampe kurze, intensiv gepulste Lichtimpulse im Bereich des sichtbaren Lichtes. Dieses Licht wird von den Haaren aufgenommen und durch das in den Haaren befindliche Melanin zu den Haarfollikeln geleitet. Auf Grund der hohen Impulsstärke erwärmen sich diese stark und die Nährstoffzellen der Haarwurzel veröden, sie sind also nicht mehr in der Lage, neue Haare zu produzieren.

Lebenszyklus der Haare

Das Haar befindet sich in seinem Lebenszyklus in drei Phasen: Wachstumsphase, Übergangszeit und Ruhephase. Alle Methoden der dauerhaften Haarentfernung können immer nur auf die Haare einwirken, die sich in der Wachstumsphase befinden. Das sind circa 15-30%. Der Lebenszyklus dauert etwa 6-12 Wochen. Um alle Haare an der zu behandelnden Stelle dauerhaft loszuwerden, sind also mehrere Behandlungen über einige Monate hinweg nötig. Die genaue Dauer ist bei jedem Menschen anders und beschleunigen lässt sich der Zyklus leider nicht. Wollt ihr also im nächsten Frühjahr haarlos in den Frühling starten, bietet es sich an, schon im Herbst mit der Behandlung anzufangen.

Melanin – Helfer und Verhinderer

Doch noch einmal einen Schritt zurück zur IPL-Methode. Dadurch, dass das Licht über das Melanin im Haar zur Wurzel geleitet wird, ist diese Methode nur bei dunkleren Haaren möglich. Weiße oder graue Haare lassen sich damit nicht behandeln. Das gleiche gilt umgekehrt für die Hautfarbe. Dunkle Haut lässt sich schwieriger behandeln als helle Haut. Warum? Je dunkler die Haut, desto mehr Melanin hat auch sie. Da die Energie des Lichtimpulses nicht nur von den Haaren, sondern auch von der umliegenden Haut mit aufgenommen wird, erwärmt sich diese stärker, je mehr Melanin dort (sprich dunkler) ist. Aber auch bei einer hellen Haut wird die Behandlung als unangenehm empfunden, da die Haarwurzeln auf circa 65-70°C erwärmt werden. Diese Temperatur kommt zwar nicht ganz bei den Nervenzellen in der Haut an und es wird meistens mit Kühlmitteln gearbeitet, dennoch bleibt ein unangenehmes Gefühl.

Nächste Woche mehr zu SHR

Jetzt haben wir euch die Haarentfernung mittels der IPL-Methode im Groben beschrieben. Nachdem diese für euch eventuell eher schmerzhaft und langwierig klang, fragt ihr euch wahrscheinlich, ob die SHR-Methode besser ist? Details verraten wir erst nächste Woche, aber an dieser Stelle sei schon einmal so viel verraten: SHR ist eine Weiterentwicklung von IPL und sowohl effizienter, als auch schmerzarmer. Dazu aber mehr im nächsten Blog-Beitrag.

Vorabinfos im persönlichen Gespräch

Falls ihr euch nicht bis dahin gedulden könnt oder wollt – wir bieten demnächst dauerhafte Haarentfernung mit der SHR-Methode bei uns im Studio an. Ihr könnt gerne schon jetzt einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren und mehr erfahren.

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