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Tattooentfernung mit Cremes – Spart euch das Geld!

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Dein Tattoo gefällt dir nicht mehr oder ist über die Jahre ausgeblichen oder „aus der Form gelaufen“? Eine kurze Suche im Internet zum Thema „Tattooentfernung“ führt einen meistens auch am Thema Cremes zur Entfernung von Tattoos vorbei. Warum ihr euch das Geld für diese sparen könnt und lieber gleich bei uns vorbeischauen solltet, das erfahrt ihr hier.

 

Bevor wir euch erklären, warum die Cremes nicht funktionieren können, wollen wir noch einen kurzen Exkurs unternehmen, wieso Tattoos eigentlich dauerhaft in der Haut bleiben. Wie ihr bereits wisst, wird die Tinte bei einem professionellen Tattoo in die tiefere Hautschicht, auch Dermis genannt, gestochen. Die Tiefe hängt von der Körperstelle und der entsprechenden Hautdicke ab, kann aber bis zu 1,5 mm betragen. Hier seht ihr auch schon einen guten Grund, ein Tattoo nur von einem ausgebildeten Tätowierer stechen zu lassen. Denn nur dieser passt die Stichtiefe entsprechend der Hautdicke an. Die Dermis ist im Gegensatz zur oberen Hautschicht, welche täglich Millionen von Hautzellen verliert, sehr stabil. Die Farbpartikel sind hier also relativ sicher gelagert und bleichen nur langsam durch das Immunsystem und Sonnenlicht aus.

Immunsystem? Genau, im Prinzip reagiert euer Körper auf die Tattoofarbe gleich wie bei einer Wunde, zum Beispiel, wenn ihr euch einen Spreißel zugezogen habt. Die Fresszellen (Makrophagen) erkennen den Fremdkörper und fressen ihn langsam auf. Da die Farbpartikel aber zu groß für die Fresszellen sind, können die Fresszellen die Tinte nicht komplett fressen. Außerdem nehmen andere Körperzellen auch mit der Zeit die Tinte auf und schließen sie damit in der Dermis ein.

Wie ihr seht, ist das Tattoo also nur dauerhaft, wenn die Tinte in der tieferen Hautschicht, der Dermis, eingeschlossen ist. Alles, was in der darüberliegenden Hautschicht, der Epidermis, liegt, werdet ihr durch die natürliche Hauterneuerung ganz schnell wieder verlieren. Und vielleicht ist euch jetzt auch schon klar, warum Cremes nicht funktionieren können.

Um das Tattoo zu entfernen, müsste die Creme erstens in die tiefere Hautschicht gelangen, zweitens dort die Farbpartikel von normalen Körperzellen unterscheiden und drittens diese in kleinere Partikel zersetzen, damit diese von den Makrophagen abtransportiert werden können. So eine Creme wäre hoch aggressiv und wäre wohl am ehesten mit Methoden wie dem chemischen Hautpeeling zu vergleichen.

So schön also das Versprechen klingt, leider ist es noch niemandem gelungen, eine solche Creme zu entwickeln. Damit ist die Entfernung mittels Laserlicht weiterhin die einzige erfolgsversprechende und narbenfreie (zumindest in den meisten Fällen) Methode, mit der ihr euer Tattoo loswerden könnt. Solltet ihr noch Zweifel haben, unsere Experten beraten euch gerne vor Ort ausführlich und stellen euch einen individuellen Behandlungsablauf zusammen. Macht einfach gleich hier einen kostenlosen Beratungstermin aus.

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